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Über Röck, England by Ross Welford
Like a melting Toblerone, things from Switzerland can be more interesting than you think…..
Backwash have produced a pretty decent, surprisingly good album of hard rock that’s worth your time. No dodgy accents, this is pure American, party hard rock ‘n’ roll, groove led ’70s guitars and bass filtered through ’90s riffs and funk rock: they’re not easy to pigeonhole as you can hear everything from The Hellacopters to the Black Crowes to Nickelback (that’s probably the vocals – don’t panic) and every track is a delight. Their support slot roster will give you some indication of how broad they can be as they manage to appease both Turbonegro and the Quireboys fans amongst others.
Ultimately, this is classic rock no matter how you cut it – not boring, staid and lifeless rock from the past – just simple, rocking class that will keep any rock fan happy for the duration of these 13 tracks. Backwash have built on the foundations of their semi successful 2006 album and having changed vocalists – the change and break seems to have upped their game to the point that youl’l be surprised you haven’t heard of them more. ‘One Last Drink’ is a simply great song, as is the ballad ‘Decisions’ – Nickelback would be proud of this one – and if you don’t hear The Hellacopters in the start of ‘Worthless’, then I’m supershitty to the max…..
I’d guess this would be more tailored to the American rock market but if Alter Bridge can be massive, then Backwash deserve to be heard by every one of their fans as this is a rock ‘n’ roll bashing of the ears that has so much more to offer than many of today’s corporate monsters that get spoon fed to the masses.
Enjoy.

Z7 Magazin by Dani Beck
Sieben Jahre sind vergangen, seit dem vielversprechenden Debüt der Rotz’n’Roller Backwash. Jetzt meldet sich das Quartett mit dem neuen Sänger Kevin Volken zurück. Mit frischer Power – und wie es scheint neuem Selbstbewusstsein, hat die Band das Album doch gleich selber produziert. Die Band gibt sich immer wieder straight rockend wie bei „Against All Odds“, „Worthless“ oder „I’d Rather Rock’n’Roll“, kann aber auch dreckig groovend mit „Sniff Me“ oder bluesig wie beim schweinisch guten „Something Hard“. Weitere Highlights sind die Singer/Songwriter Ballade „Decisions“, die als neue Mitschunkel-Hymne der Band daherkommt, das temporeiche Power-Paket „Backwash Baby“ oder „Bloody Rain“, das im Refrain mit grossen Gesten Richtung Stadionrock dröhnt. Und wem das Album nicht gfefallen hat, dem zeigen die Jungs zum Abschluss mit dem cool dahingerotzten „You Don’t Have To Like Me“ den Finger.

Trespass
Backwash gehört zu den Geschichten, die mir irgendwie immer passieren. Vielleicht weil ich schon lange mache, was ich mache… Beim ersten Release, einer EP namens “Feel Rock”, hatten sie mich begeistert, das obligate Interview folgte bald und ich freute mich total auf das Debutalbum. Als es rauskam, war ich dann eher enttäuscht und tat das auch kund, weil halt ehrlich. Es mag sie getroffen haben, das ich schrieb, es sei irgendwie komisch, beim Debut sagen zu müssen, die seien nicht mehr was sie früher waren. Das ganze war offenbar so schlimm, dass ich meine Schweinedame Piggy zwecks Entschuldigung in die Schlacht schickte. Bob konnte (oder wollte?) aber nicht zum Interview kommen und antwortete per eMail- Danach hörte ich lange nichts mehr von Backwash. Der Kontakt riss irgendwie ab und ich dachte schon, die seien jetzt einfach eingeschnappt. Ich weiss noch, dass ich beim zweiten Release im Militärdienst war. Den habe ich längst durch und kann daher sagen: …ist Jahre her. Backwash haben seither – glaube ich – auch nichts mehr releast. Jetzt tun sie es wieder – und ich habe mein Exemplar erhalten. Was mich eben besonders freut. Geändert hat allerdings einiges, wie ich am Promobild erkenne – und also recherchieren muss, weil Backwash die Eigenwerbung ähnlich straight durchziehen, wie ihren gnadenlosen Rock – Here you have it! Sänger Kevin Volken – hiess früher Bob Notter und machte ziemlich einen auf Slash beziehungsweise Tommy Lee – sprich ist natürlich nicht mehr der gleiche. Er ähnelt vom Aussehen her nun eher einem Thomas D. Die Leadgitarre ist noch so haarig wie früher und deshalb auch immer noch Volli Vollenweider. Bassist Tobi Walser konnte ich gar auf alten Live-Fotos identifizieren – nur bei Drummer Spiga halte ich einen weiteren Wechsel für wahrscheinlich. Böse Zungen würden aber wohl behaupten, das Problem wäre Bob gewesen. Das entzieht sich meiner Kentniss, aber den Fronter wechseln zu müssen, wünsche ich keiner Band. Bob war – Zitat Monthy – der “plakativste Fronter der Schweiz” und daher war ich etwas besorgt, der Backwash-Stil könnte nachhaltig beeinträchtigt worden sein. Ist er aber nicht. Trotzdem kann man das zweite – und vielleicht deshalb selbstbetitelte Album – getrost als Neustart deklarieren. Beim Promo-Lesen musste ich schon mal mächtig schmunzeln: “Hier werden die Drumsticks noch zu Sägemehl verarbeitet!” Wie wahr – auch wenn der Rhythmus nicht immer am oberen Anschlag läuft. “Fry the Fly” zeigt beispielsweise, dass Backwash auch mit anderen Mitteln Rabatz machen können. Zudem sind – sofern mich die Erinnerung nicht trügt – mehr Schattierungen und Stimmungen am Mikrofon auszumachen. Besonders kickend wirken auch die mehrstimmigen Gesänge, die einen Song im richtigen Moment akzentuieren können. – Vielleicht spürt man schon ein bisschen weniger dieses Skandalträchtige, mit dem Bob die Band erfüllte. Aber als Band sind Backwash daran scheinbar gewachsen (…was auch immer geschehen sein mag…) – Eine Band zum neu oder wieder Entdecken! Monthy

Medazzarock
7 Jahre sind vergangen seit ihrem letzten Output „Kick Ass“, welcher damals noch über PERRIS RECORDS erschienen ist. Eine lange Zeit – Jungs, was habt ihr solange getrieben? Doch wenn man den Rundling in den Player schiebt, verzeiht man der Truppe spätestens beim zweiten Track („Sniff me“) die lange Wartezeit. Knochentrockene Drums, fantastisches Songwriting, eine ausgewogene Produktion und die Jungs liefern eine tighte Leistung ab. Ja, das Ding macht Spass! Wie Backwash klingen? Keine leichte Frage, denn hier hört man Bands wie Black Crowes, Hellacopters, Van Halen, Gemini Five, Mötley – aber auch immer mal wieder kleine Prisen Blues und Funk. Im Endeffekt spielen Backwash jedoch einfach dreckigen, melodiösen Rock mit viel Melodie und Charme. Ihr seid immer noch am lesen dieser CD-Kritik? Wechselt ganz schnell zum Online-CD-Dealer Eures Vertrauens und hört in diesen Silberling rein – ihr werdets nicht bereuen. Selten klang dreckiger Rotz-Rock aus der Schweiz besser. Knappe 9 Punkte (Ralph)

FFM Rock
BACKWASH habe ich bisher zwar noch nicht gehört, aber sobald die ersten Klänge von „Against All Odds“ erklingen, steh ich bildlich in einem verrauchten Schuppen und lauschen dem Sleaze / Hardrock der Schweizer mit einem richtigen Genuss. „Sniff Me“ ist dann eher eine Nummer, die man dem Bass lastigen Rock zuordnen kann, während „One Last Drink (Before We’ll Have Another)“ wieder treibend rockt und „Worthless“ sogar noch einen Zacken zulegt. Durch die Mundharmonika in „Worthless“ ist das Kneipenfeeling wieder da, hier die Kippe im Maul, einen Schoppen in der Hand und die Mucke von BACKWASH dazu, passt wie die Faust aufs Auge. Dafür hat „I’d Rather Rock’n'Roll“ einen Kick Ass Faktor der sehr guten Art, aber auch sanft können die Schweizer was, das zeigt das balladeske „Decisions“. Fast schon dreckiges Punk Flair besitzt „Backwash Baby“, das in den Strophen aber eher an Volbeat erinnert. Schade, dass da nach dem fetzigen „You Don’t Have To Like Me“ schon Schluss ist, bei mir haben BACKWASH eine super Eindruck hinterlassen, die Musik beschreiben ?? O.K., ehrlich, kernig, bodenständig und vor allem stark rockend, das dürfte reichen, um die Fans zu überzeugen.
Jochen Strubel